SI Moto
Katja Gastl
Katja Gastl

SI-Mototherapie

Die SI-Mototherapie versteht sich als umfassendes Konzept der Diagnostik und Therapie von sensorischen Integrationsstörungen bei Kindern und Jugendlichen
unter Einbeziehung, Anleitung und Beratung ihrer Eltern.

Hauptziel der Mototherapie ist die Erweiterung der Handlungsfähigkeit des Kindes durch die Verbesserung der Wahrnehmungsverarbeitung und Wahrnehmungskoordination. Mittel hierfür ist die sensomotorische Förderung durch eine entwicklungsorientierte, systematische Wiederholung und Vervollständigung der sensomotorischen Entwicklung.

Die Grundlagen der Mototherapie bilden die Replikation frühkindlicher Entwicklungsprozesse sowie die Integration persistierender frühkindlicher Reflexe. Durch gezielte, sich wiederholende Bewegungs- und Wahrnehmungsübungen werden motorische Entwicklungsschritte des ersten Lebensjahres erneut durchlaufen und Reflexmuster nachgereift bzw. integriert. Nicht ausreichend integrierte Reflexe können sich unter anderem in Schwierigkeiten der Körperkoordination, Gleichgewichts- und Haltungsproblemen, Konzentrations- und Aufmerksamkeitsauffälligkeiten sowie fein- und grafomotorischen Schwierigkeiten zeigen. Auch Lern- und Verhaltensauffälligkeiten, eine erhöhte motorische Unruhe oder Schwierigkeiten in der Wahrnehmungsverarbeitung können damit in Zusammenhang stehen. Durch die Wiederholung sensomotorischer Entwicklungsschritte erhält das Gehirn eine „zweite Chance“ zur Entwicklung und Nachreifung neuronaler Verbindungen. Dies kann sich positiv auf Lernen, Verhalten, Aufmerksamkeit und die gesamte Handlungskompetenz des Kindes auswirken. Die Verbindung reflexintegrierender Übungen mit den Ansätzen und Grundlagen der Sensorischen Integrationstherapie ermöglicht ein ganzheitliches therapeutisches Konzept, welches die individuelle Entwicklung des Kindes umfassend unterstützt und seine Handlungskompetenz im Alltag stärkt.

Für mehr Informationen klicken Sie bitte hier.